Elektroherde

herd_backofenAuch der Elektroherd gehört zu den größeren Stromverbrauchern im Haushalt. Cirka 300-400 kWh Strom verbraucht eine 4-köpfige Familie pro Jahr. Ältere Geräte verbrauchen immer deutlich mehr. Achten Sie beim Kauf eines Neugerätes auf das Energielabel.
Gasherd statt Elektroherd: Profis kochen auf Gasherden. Gasherde und –backöfen haben geringere Energiekosten, weil der Verbrauch der Hitze für das Kochen einfacher und gezielter eingesetzt werden kann. Dennoch muss man nicht gleich auf den Gasherd umrüsten, es gibt auch gute Energiespartipps für Elektroherde.
Kleinster Topf: Wenn möglich, verwenden Sie zum Kochen immer den kleinsten Topf und stellen Sie diesen auch auf die genau passende Herdplatte. Ist der Topf nur 3 Zentimeter kleiner, gehen 30% an Energie verloren. Eine wichtige Regel ist außerdem, dass die Topfunterseite eben sein und der Topf gerade auf der Platte aufliegen muss.
Deckel auf den Topf: Beim Kochen ohne Deckel verbrauchen Sie 3-mal mehr Energie – also: Deckel drauf! So bleibt die Hitze im Topf und kann optimal verwendet werden.
Wärme gut nutzen: Benutzen Sie möglichst kleine Wassermengen zum Kochen und schalten Sie das Gerät frühzeitig ab, die Nachhitze der Platte reicht meist noch völlig aus. Genauso beim Backen: etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit kann der Ofen ausgeschaltet werden.
Schnellkochtopf: Bei Speisen, deren Zubereitung lange dauert, lassen sich mit dem Schnellkochtopf 50% Energie sparen. Es wird Zeit und dadurch Strom gespart.
Wasserkocher: Zum Erhitzen derselben Wassermenge braucht ein Wasserkocher weniger Energie als die Herdplatte. Auch spezielle Eierkocher sind sparsamer.
Mikrowelle: Auch wenn der gesundheitliche Aspekt der Mikrowellenstrahlen umstritten bleibt – zum Erwärmen und Auftauen von Speisen braucht die Mikrowelle sehr wenig Energie. Bei kleinen Portionen benötigt der Umluftherd zum Aufwärmen dieselbe Energie wie die Mikrowelle.
Backen ohne Vorheizen: Heizen Sie Ihren Backofen nur vor, wenn es das Rezept verlangt. Ansonsten verzichten Sie besser auf das Vorheizen - Heißluft-Backrohre brauchen ohnehin kein Vorheizen – das spart Strom.
Quelle: das-energieportal.de